Kay Stiefermann, Bariton

Der gebürtige Düsseldorfer Kay Stiefermann schloss sein Gesangstudium in der Klasse von Kammersänger Kurt Moll mit Auszeichnung ab. Meisterkurse u.a. bei Kammersänger Hans Hotter und Montserrat Caballé rundeten seine Ausbildung ab.

Von 1997 bis 2001 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper, wo er u.a. als Papageno in „Die Zauberflöte“, Ping in „Turandot“, Danilo in „Die Lustige Witwe“ und Schaunard in „La Bohème“ zu hören war.

Seit der Spielzeit 2001/02 ist Kay Stiefermann Mitglied der Wuppertaler Bühnen, hier singt er u.a. die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni, Guglielmo in „Così fan tutte“, Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“, Dandini in „La Cenerentola“, die Titelpartie in „Eugen Onegin“, Sharpless in „Madama Butterfly“, Eisenstein in „Die Fledermaus“ und Albert in Massenets „Werther“.

Gastverpflichtungen führten ihn als Don Giovanni an die Komische Oper Berlin, die Niedersächsische Staatsoper Hannover und das Theater Erfurt. Er sang Brittens Midsummer Night’s Dream (Bottom) am Nationaltheater Mannheim. Er gastierte an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, an der Opera National du Rhin, Strasbourg und bei den Opernfestspielen in Savonlinna. Im Sommer gab er sein Debüt in der Titelpartie von Alban Bergs Oper „Wozzeck“ bei der Regionale 2004, NRW.

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Kay Stiefermann Kay Stiefermann, Solist 2003

Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Er war Gast u.a. mit Helmuth Rilling beim Festival Casals (Puerto Rico), Oregon Bach Festival (USA), Europäischen Musikfest in Stuttgart und konzertierte bei den BBC Proms in London, bei den Bregenzer Festspielen, beim Brucknerfest Linz und den Festspielen in Luzern. Dabei arbeitete er mit den Dirigenten Philippe Herreweghe, Ulf Schirmer, Marcus Creed und Andreas Spering.

Er gab Liederabende u.a. in Köln, Düsseldorf, Mainz, Baden-Baden und Hamburg. Zahlreiche Produktionen für z.B. den Westdeutschen Rundfunk und den Bayerischen Rundfunk dokumentieren sein breites Opern- und Konzertrepertoire. Als CD erschienen sind u.a. Händels Oper „Imeneo“ unter Andreas Spering, mit Kay Stiefermann als Imeneo, Albert Lortzings Oratorium „Die Himmelfahrt Jesu Christi“ unter Helmuth Froschauer, Schuberts „As-Dur Messe“ (Orchestre de la Chapelle Royale, mit P. Herreweghe) und Händels „Messias“ mit dem Knabenchor Hannover.


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